Statistiken

In der Leistungsstatistik nach dem SGB II (Grundsicherungsstatistik) berichtet die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) über die Anzahl der hilfebedürftigen Personen und ihre Leistungen nach dem SGB II.

 

Die Personen in Bedarfsgemeinschaften (in der Öffentlichkeit oft als Hartz-IV-Empfänger bezeichnet) sind nach erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (eLb) und nach nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (nEf) zu unterscheiden. Die eLb erhalten Arbeitslosengeld II und die nEf Sozialgeld. Eine Bedarfsgemeinschaft ist ein rechtliches Konstrukt, welches alle Personen mit einschließt, die dem Grunde nach leistungsberechtigt sind.

 

Eine Bedarfsgemeinschaft besteht mindestens aus einem eLb (weitere Definitionen siehe Glossar der Grundsicherung), wobei die dazugehörige Wohngemeinschaft noch weitere Personen außerhalb des SGB II umfassen kann. Bedarfsgemeinschaften, Personen im SGB II sowie eLb und nEf bilden die vier statistischen Eckwerte der Grundsicherung. Je nach Zusammensetzung ergeben sich unterschiedliche Bedarfshöhen. Ausgehend von den Bedarfshöhen berechnen sich je nach Einkommensverhältnissen und eventuellen Sanktionen die Leistungshöhen.

 

Als Aufstocker werden die Parallelbezieher von Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II bezeichnet. Oft werden die erwerbstätigen ALG-II-Leistungsberechtigten, die ergänzend zu Ihren Arbeitslohn Arbeitslosengeld II beziehen, falsch als Aufstocker bezeichnet.

 

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.