Leichte Sprache

Bei dem Wort „Arbeit-suchende“ finden Sie das:

 

Arbeits-vermittlung:

 

Hier bekommen Sie Infos

damit Sie eine Arbeit finden.

und Sie bekommen Infos zu besonderen Hilfen.

Sie bekommen auch Infos

rund um das Thema Integration.

Integration heißt:

Menschen sollen gut mitmachen können

und dazu gehören.

Dafür bekommen sie Hilfen.

Zum Beispiel:

Sie lernen die Sprache.

Dann können sie alles besser verstehen

 

  • Fall-management:

Das Wort ist englisch und bedeutet,

dass Dinge in einem bestimmten Fall geregelt werden:

 

Wenn Sie in einer schwierigen Lebens-situation sind

haben Sie es  schwerer eine Arbeit zu finden.

Manchmal passiert es, dass Sie gar keine Arbeit finden.

Das  Fall-management unterstützt Sie dabei:

Lösungen zu finden,

neue Wege zu gehen,

 dass Sie eine Arbeit machen können.

Gut ausgebildete Fach-leute  beraten Sie,

damit Sie Ihre Probleme lösen können.

 

  •  Arbeits-gelegenheiten:

Arbeits-gelegenheiten sind Zusatz-jobs.

Zum Beispiel die „1-Euro-jobs“.

Das Ziel ist  Langzeit-arbeitslose wieder

in den Arbeitsmarkt zu bringen.

Diese Jobs sollen  helfen, dass Langzeit-arbeitslose

wieder mit Menschen zusammen kommen im Arbeits-Alltag.

Die Jobs sollen ihnen auch helfen, dass sie eine Arbeit

auf Dauer wieder gut machen können.

Dann haben sie bessere Möglichkeiten am Arbeitsmarkt.


 

  •  Berufliche Qualifizierung:

Das ist das schwere Wort

für eine gute Ausbildung für den Beruf.

Damit die Integration in den Arbeitsmarkt gut klappt

muss manchmal das Wissen

und das Können verbessert werden.

Manchmal kann es auch sein,

dass man ganz neu ausgebildet werden muss.

Dies kann auf unterschiedlichen Wegen geschehen.

 

  • Existenz-gründung:

Existenz-gründung ist das schwere Wort dafür,

dass sich jemand selbst-ständig machen will.

Das heißt, dass er zum Beispiel eine eigene Firma gründet.

Als Selbständiger haben Sie grundsätzlich Anspruch

auf Arbeitslosen-geld 2,

wenn Sie nicht ausreichend Geld

für ihren Lebens-unterhalt erarbeiten können.

Wie hoch das Geld ist das Sie bekommen,

hängt davon ab, wie viel Geld Sie einnehmen

und wie hoch Ihr Vermögen ist.

Zum Beispiel aus einer Erbschaft.

Und es hängt davon ab,

wie viel Einkommen und Vermögen

die Personen haben, die mit Ihnen zusammen leben.

Das nennt man bei uns „Bedarfs-gemeinschaft“.

 

Das gilt auch für Frei-berufler.

Ein Frei-berufler ist auch jemand, der selbst-ständig ist.

Das heißt: Er hat keinen Arbeit-geber.

Zum Beispiel sind freie Künstler oft Frei-berufler.

 

 

  • Leistungen für Menschen ohne festen Wohnsitz:

In der Haslacher Straße 11 wurde ein Zentrum

für wohnungslose Menschen eingerichtet.

Das wird von der Stadt geleitet.

Und sie arbeitet mit dem Job-center zusammen.

Dort bekommen Menschen ohne festen Wohnsitz Obdach.

Das ist ein Wort dafür, dass Menschen

einen Platz zum Wohnen bekommen.

Dort ist auch eine Anlaufstelle.

Es gibt Soziale Dienste und die Erst-versorgung.

Soziale Dienste sind Einrichtungen, die Menschen helfen.

Zum Beispiel Familien-Hilfe oder Jugend-Hilfe.

 

Unter einem Dach gibt es jetzt:

  • die Fach-beratungs-stelle für wohnungslose Menschen.
  • die Dienste für Sozialhilfe-leistungen, die im Sozial-gesetz-buch drin stehen.

Dafür gibt es bestimmte Punkte, die Prara-grafen.

Sie haben dieses Zeichen § mit einer Nummer dahinter.

Die Sozialhilfe-leistungen sind im:

Sozial-gesetz-buch 12 bei dem § 67

und den weiteren Para-grafen aufgeschrieben.

  • Im Sozial-gesetz-buch 2 sind auch die Leistungen

vom Jobcenter

  •  und  die Not-übernachtung.

 

  •  Projekt 50plus:

Ein Projekt ist ein Plan für eine bestimmte Sache,

die man tun will.

Projekt 50plus bedeutet:

Das Job-center hat einen Plan,

wie Menschen über 50 Jahre

noch einen Job bekommen können.

 

Wenn Sie:

- Arbeitslosengeld 2 bekommen und

Kunde vom Job-center Freiburg sind,

- fast 50 Jahre alt sind oder älter,

- eine Arbeits-stelle finden möchten

  oder sich selbst-ständig machen möchten,

- fachliche Arbeits-beratung, Vermittlung und Begleitung suchen.

Vermittlung heißt bei uns: Wir bringen Sie in Kontakt mit Arbeit-gebern,

damit Sie eine Arbeit bekommen.

Das Job-center Freiburg unterstützt Sie mit dem Projekt

 „50plus-Beschäftigungspakt Südwest“

Das ist der Name zu dem Projekt.

 

  • Migration:

Das ist das schwere Wort für Menschen,

die aus einem bestimmten Land

in ein anderes Land ziehen.

Zum Beispiel:

ein Mensch aus Afrika zieht nach Deutschland.

Die Migrations-beauftragte stellt sich vor

und beschreibt ihre Aufgaben.

Die Migrations-beauftragte kümmert sich darum,

dass für diese  Menschen alles richtig läuft.

 

  • Jugend-agentur U25 im GLEIS 25 (Jugend-berufs-agentur Freiburg):

 Die Jugend-agentur ist die Abteilung vom Job-center Freiburg.

Sie ist zuständig für alle Jugendlichen zwischen 15 und 24,

die  Arbeitslosen-geld 2 bekommen müssen.

Dafür sind diese Punkte wichtig:

Die Jugendlichen müssen:

  • zwischen 15 und 24 Jahre alt sein,
  •   mindestens 3 Stunden am Tag arbeiten können,
  • mit den Eltern in einer Bedarfs-gemeinschaft
  • oder in einer eigenen Bedarfs-gemeinschaft leben.

 

Weitere Informationen zur Jugend-agentur

erhalten Sie unter den Punkten:

  • Auftrag:

Unser Auftrag als Jugend-agentur ist:

Junge Menschen sollen einen Beruf lernen können,

und sie sollen mit anderen Menschen Kontakt haben.

Für diesen Auftrag haben wir ein Paket

für  Arbeit und Beratung zusammen gestellt. 

Das heißt:

Wir helfen Jugendlichen eine Ausbildung und Arbeit zu finden.

Und wir helfen, wenn sie Probleme haben,

zum Beispiel:

In der Familie oder mit Freunden.

Oder wenn sie persönliche Probleme haben.

Dann unterstützen wir sie mit Beratung und Betreuung.

 

  • Ziele:

Die Ziele der Jugend-agentur sind:

Dass der Auftrag umgesetzt wird,

der den jungen Menschen hilft, die  Arbeitslosengeld 2 bekommen:

-        Dass sie eine Ausbildung machen können

-        und eine Arbeit finden.

-        Dass sie Kontakte zu anderen Leuten bekommen.

-        Dass sie Mut bekommen für eine Arbeit.

-        Dass ihr Können noch besser wird.

 

  •  Aufgaben:

Die Aufgaben der Jugend-agentur sind:

  • Hilfe zu geben, wenn ein junger Mensch einen Beruf sucht.
  • Persönliche Beratung.
  • Den Jugendlichen zu

§  stärken und

§  zu fördern

§  zu aktivieren

das Wort bedeutet:  jemanden dazu zu bringen,

dass er etwas tut.

 

  • Vermittlungin Ausbildung und Arbeit.

Vermittlung heißt hier: Den Kontakt zu machen mit Arbeit-gebern und den Personen,

die eine Ausbildung oder eine Arbeit suchen.

 

  • o   Krisen-intervention

Das bedeutet: Jemand tut etwas in einer schwierigen Lage,

damit sie leichter wird.

 

  • Kontakt:

Dort ist die Adresse von der Jugend-agentur

und wie Sie am besten da hinkommen.

Und es steht dabei, wann die Agentur geöffnet hat.

 

  • Geld-leistungen:

Das ist das Geld, welches das  Job-center

an seine Kunden ausbezahlt.

Die Grund-sicherung für Arbeit-suchende

richtet sich nach dem, was sie brauchen.

Dafür gibt es die Regel-leistung.

Die Regel-leistung ist ein bestimmter Betrag,

den der Gesetz-geber festgelegt hat.

Dabei hat er sich überlegt, was ein Mensch zum Leben benötigt.

Das Geld das man dafür braucht ist der Regel-satz.

Er ist für alle gleich.

Dazu werden auch die Kosten bezahlt

für die Unterkunft und die Heizung.

Auch dafür gibt es einen bestimmten Regel-satz.

Im Gesetz steht dazu, dass die Kosten „angemessen“ sein müssen.

Wenn die Kosten höher sind als dieser Regel-satz,

dann übernimmt  das Job-center diesen Teil nicht.

 

  • Arbeitslosen-geld 2 und Sozialgeld:

Arbeitslosen-geld 2 können alle im Alter von 15 Jahren

bis zu der Alters-grenze wo man in Rente gehen kann, bekommen:

Wenn man selbst Geld verdienen kann durch Arbeit.

Das nennt man erwerbsfähig.

Diese Personen  im Alter von 15 Jahren

bis zu der gesetzlichen  Alters-grenze zwischen 65 und 67

müssen leistungs-berechtigt sein.

Das sind alle, die einen Antrag

auf Arbeitslosen-geld 2 stellen können,

weil sie keine Arbeit finden oder

nicht genug Geld mit ihrer Arbeit verdienen.

Personen die nicht erwerbsfähig sind,

können Sozialgeld erhalten.

Arbeitslosen-geld 2 und Sozialgeld sind Leistungen,

die den Lebens-unterhalt sichern sollen.

 

  •  Kosten der Unterkunft:

Das Geld für die Unterkunft und Heizung

wird in der Höhe übernommen,

wie sie anfallen, wenn  sie angemessen sind.

Unter dem Punkt „Geld-leistungen“ ist schon gesagt worden,

welche Regeln es dafür gibt.

Das gilt auch für die Kosten von der Unterkunft und der Heizung.


Haben Sie ein eigenes Haus oder eine Eigentums-wohnung,

dann gehören zu den Kosten der Unterkunft die Geld-beträge,

die Sie jeden Monat dafür bezahlen müssen.

Zum Beispiel, die Raten für den Kauf.

Aber die Tilgungs-raten für Kredite gehören nicht dazu.

Tilgungs-raten sind besondere Raten,

die man bezahlen muss,

wenn man einen Kredit für ein Haus haben will.

Das ist ein Teil von den Raten für das Haus,

der dazu gerechnet wird.

 

  • Wohnen und Umzug:

Sie haben eine Wohnung gefunden,

für die Sie vom Job-center Freiburg

eine Genehmigung erhalten haben.

Hier geben wir Ihnen Antworten

zu den häufigsten Fragen:

 

  •  Einmalige Leistungen:

Über die Regel-leistung hinaus

können Sie einmalige Leistungen

als Darlehen oder Geld-leistung

und Sach-leistung erhalten für:

  • die Erstausstattung der Wohnung.

Dazu gehören auch Haushaltsgeräte.

Die Erstausstattung ist das

was Sie für die Wohnung alles brauchen.

Zum Beispiel Möbel und Gardinen.

  • Die Erstausstattung für Bekleidung.

Auch bei Schwangerschaft und Geburt.

  •  Und:

Wenn Sie  orthopädische Schuhe brauchen,

und wenn diese Schuhe repariert werden müssen.

Orthopädische Schuhe sind besondere Schuhe

für Personen, die Probleme mit den Füßen haben.

Auch für Reparaturen von therapeutischen Geräten.

Therapeutisch ist das schwere Wort für eine Behandlung.

Zum Beispiel, wenn jemand krank ist,

bekommt er eine bestimmte Behandlung,

damit es ihm besser geht.

Ein therapeutisches Gerät ist ein Gerät,

das man für die Behandlung einsetzt.

Zum Beispiel: Krücken bei einem Beinbruch.

Auch wenn Sie so ein Gerät mieten wollen,

werden die Kosten übernommen.

 

  •  Bildung und Teilhabe:

Mögliche Leistungen sind:

  • Soziale und kulturelle Teilhabe.

Das Wort kulturell ist für alles was Menschen denken können

und was sie gestalten können.

Zum Beispiel: Jemand kann gut Musik machen und gründet eine Band.

Oder jemand kann gut Geschichten erfinden und schreibt ein Buch.

 

  • Schulbedarf:

Das ist das Wort für alles, was man für die Schule braucht.

  • Lernförderung:

Das ist zum Beispiel Nachhilfe, die man bekommt,

wenn man in der Schule nicht so gut mit kommt.

-        Mittagessen in Kita, Schule und Hort:

-        Tages-ausflüge und Klassen-fahrten:

Hinweis:

Leistungs-berechtigt sind alle Kinder

in einer Bedarfs-gemeinschaft

bis zu einem Alter von 25 Jahren.

Die Ausnahme ist aber:

Die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben:

Hier liegt die Alters-grenze bei 18 Jahren.