Landesprogramm „Passiv- Aktiv- Tausch-Plus“

Viele Menschen in unserer Region, die schon lange eine Arbeit suchen, möchten gerne aus Ihrer passiven Rolle des langzeitarbeitslosen Menschen in die aktive Rolle des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin zurückkehren.

 

Um die Arbeitgeber und zukünftigen Arbeitnehmer/innen zu unterstützen, hat das Land Baden- Württemberg zusammen mit der Stadt Freiburg das Landesprogramm „Passiv- Aktiv- Tausch-Plus (PAT-Plus)“ ab dem 01.07.2017 aufgenommen.

 

Das Jobcenter Freiburg beteiligt sich mit 20 Plätzen an diesem Projekt.

 

Wo es am Anfang nicht zu 100 Prozent passt, gibt es Unterstützung von der sozialen Betreuung über Qualifizierung, bis hin zu längerfristigen Lohnkostenzuschüssen für Arbeitgeber/innen und Fortbildungsprämien für die Arbeitnehmer/innen.

 

Zu Beginn des Arbeitsverhältnisses erhält der Arbeitgeber eine lohn- bzw. gehaltsbezogene Förderung von bis zu 75%.

 

Zusätzlich bekommt der Arbeitgeber eine kommunale Prämie von 400,- € im Monat.

 

Für notwendige Fortbildungen stehen im Projektzeitraum insgesamt 1000,- € für maximal zwei arbeitsplatzbezogene Qualifizierungen zur Verfügung.

 

Für nähere Auskünfte nehmen Sie bitte mit

 

Daniela Heubach (T. 0761 20850-202) oder

 

Franz Schulte (T. 0761 2710-676)

 

Kontakt auf.

 

Betriebliches Praktikum

Im Rahmen der Eignungsprüfung für die Besetzung eines Arbeitsplatzes haben Sie die Möglichkeit die Fähigkeiten und Qualifikationen eines potentiellen Mitarbeiters über ein Praktikum abzuklären. Der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter können in dieser Zeit auch gezielt Kenntnisse vermittelt werden. Das Praktikum darf höchstens vier Wochen dauern. Während der Praktikumszeit werden die Leistungen zum Lebensunterhalt durch das Jobcenter Freiburg weiter gezahlt, Fahrkosten werden durch das Jobcenter Freiburg erstattet.

 

Die Kontaktaufnahme zu den Mitarbeiter/innen des Jobcenters Freiburg ist immer vor Beginn des Praktikums notwendig. Wenn Sie hierzu Fragen haben, beraten wir Sie gerne. Senden Sie uns dann bitte eine kurze E-Mail

 

Arbeitsgelegenheiten

Die Einrichtung einer „Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung“ kann nur auf Antrag eines Trägers erfolgen. Voraussetzung für die Schaffung einer Stelle ist zudem, dass die Tätigkeit im öffentlichen Interesse liegt und zusätzlich ist.

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten zuzüglich zum Arbeitslosengeld II eine angemessene Aufwandsentschädigung.

 

Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung haben das Ziel, arbeitslose Menschen an den Arbeitsmarkt heranzuführen. Sie dienen dazu, die soziale Integration zu fördern und die Beschäftigungsfähigkeit aufrecht zu erhalten oder wiederherzustellen. Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung begründen kein (sozialversicherungspflichtiges) Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts.

 

Wenn Sie hierzu Fragen haben, beraten wir Sie gerne. Senden Sie uns dann bitte eine kurze E-Mail

 

Förderung von Arbeitsverhältnissen

Sie können als Arbeitgeber unter besonderen Voraussetzungen eine Förderung von Arbeitsverhältnissen von bis zu 75 % des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgeltes für eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter erhalten, wenn Sie zum Beispiel einem Langzeitarbeitslosen mit mehreren Vermittlungshemmnissen einen Arbeitsplatz anbieten und damit seine längerfristige Teilnahme am Arbeitsleben ermöglichen. Die Förderung von Arbeitsverhältnissen ist eine Hilfe für arbeitslose Menschen, die mit den bisherigen Förderinstrumenten nicht nachhaltig oder dauerhaft integriert werden können. Diese Förderung beträgt maximal zwei Jahre in einem Zeitraum von fünf Jahren.

 

Ergänzend zum Beschäftigungszuschuss können für diese Zielgruppe unter bestimmten Voraussetzungen auch Kosten für eine begleitende Qualifizierung in pauschalierter Form bis zu einer Höhe von monatlich 200 Euro für maximal 12 Monaten gewährt werden.

 

Wenn Sie hierzu Fragen haben, beraten wir Sie gerne. Senden Sie uns dann bitte eine kurze E-Mail

 

Eingliederungszuschuss (EGZ)

Bei Einstellung eines förderungsbedürftigen Arbeitnehmers können Sie als Arbeitgeber unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse zu den Arbeitsentgelten erhalten. Die Förderhöhe und die Förderdauer richten sich zum Beispiel nach den Vermittlungshemmnissen eines Arbeitnehmers oder einer Arbeitnehmerin. Der Eingliederungszuschuss sowie der Qualifizierungszuschuss müssen vor Beginn der Arbeitsaufnahme beantragt werden.

 

Wenn Sie hierzu Fragen haben, beraten wir Sie gerne. Senden Sie uns dann bitte eine kurze E-Mail

 

 

Fördermöglichkeiten für junge Menschen

Im Jobcenter Freiburg sind viele junge Fachkräfte und auch ungelernte junge Menschen arbeitslos gemeldet. Wenn Sie sich vorstellen können, ihnen eine Beschäftigungs- und Qualifizierungschance zu geben, gibt es – je nach individuellen Voraussetzungen der jungen Arbeitnehmer/innen – Möglichkeiten finanzieller Zuschüsse bei Einarbeitung und Qualifizierung.

 

Wenn Sie hierzu Fragen haben, beraten wir Sie gerne. Senden Sie uns dann bitte eine kurze E-Mail

 

 

Betriebliche Umschulungen

Durch eine „Betriebliche Umschulung“ erhalten Arbeitssuchende (unter bestimmten Voraussetzungen und nur nach individueller Prüfung) die Möglichkeit einen Berufsabschluss zu erwerben. Diese Umschulung kann maximal 24 Monate dauern und findet in der Regel Vollzeit statt.  Für bestimmte Zielgruppen (z.B. Personen mit Kindern) ist eine Umschulung in Teilzeit in bis zu 36 Monaten möglich. Der Abschluss erfolgt vor der zuständigen Kammer. Die Finanzierung kann über einen Bildungsgutschein erfolgen.

 

Wenn Sie einem Arbeitssuchenden eine „Betriebliche Umschulung“ anbieten möchten oder sich für dieses Thema interessieren, dann schreiben Sie uns bitte eine kurze E-Mail